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Neuordnung Pfarrstelle

Gemeindebrief - Neuordnung Pfarrstelle

Neuordnung der evangelischen Pfarrämter auf der Schwäbischen Alb

Liebe Wippinger und Lauterner,

der demographische Wandel hat unser Land erfasst. Menschen werden älter und gleichzeitig werden seit langem weniger Kinder geboren. Seit vielen Jahren haben wir daher in Deutschland einen Bevölkerungsrückgang. Lange Zeit blieb dies unbemerkt, da es einen steten Strom an Zuwanderern gab.

Uns als evangelische Kirche betrifft der demographische Wandel besonders hart, da die zugewanderten Menschen in den seltensten Fällen evangelisch sind. 1995 gab es in Württemberg noch 2,5 Mio. Evangelische, mittlerweile sind es noch 2,2 Mio. und Schätzungen gehen im Jahre 2020 von nur noch ca. 1,8 Mio. Evangelischen aus. Dies ist vor allem ein Resultat des Bevölkerungsrückganges. Kirchenaustritte spielen nur eine untergeordnete Rolle. Bisher war jeder evangelische Pfarrer im Durchschnitt für 1900 Gemeindeglieder zuständig. Die Landeskirche plant diesen Schlüssel weiterhin beizubehalten. Doch so wie die Zahl der Evangelischen zurückgeht, muss auch die Anzahl der Pfarrerinnen und Pfarrer geringer werden.

In Zahlen bedeutet das, dass es bis 2018 in Württemberg 80 Pfarrer weniger geben wird. Dies betrifft eine Stelle im Kirchenbezirk Blaubeuren. Die Pfarrplankommission und der Kirchenbezirksausschuss des Kirchenbezirks Blaubeuren haben dazu einen Vorschlag erarbeitet: Unter anderem sieht dieser eine Zusammenlegung der beiden Pfarrstellen Asch und Wippingen vor. Aus 150% Dienstauftrag (100% Dienstauftrag in Asch für die beiden Kirchengemeinden Asch und Sonderbuch und 50% Dienstauftrag in Wippingen für die Kirchengemeinde Wippingen) soll künftig ein Dienstauftrag mit 100% für alle drei Kirchengemeinden entstehen. Die Krankenhausseelsorge in Blaubeuren, die bisher an die Pfarrstelle Wippingen gekoppelt war, würde an eine andere Pfarrerstelle abgegeben werden. Damit wäre der Pfarrer oder die Pfarrerin für insgesamt 1600 Gemeindeglieder zuständig und läge noch immer leicht unter dem Durchschnitt der Landeskirche. Ziel dieser Umstrukturierung ist es, für unsere drei Dörfer eine längerfristig sichere und attraktive Pfarrstelle zu schaffen. Da Asch die größte der drei Kirchengemeinden ist, würde der Pfarrer oder die Pfarrerin künftig in Asch wohnen.

Asch, Sonderbuch und Wippingen werden künftig nur noch einen gemeinsamen Pfarrer haben

Am 29. November wird die Bezirkssynode diesen Vorschlag beraten und gegebenenfalls beschließen.

Es grüßt Sie herzlich,
der Wippinger Kirchengemeinderat

 

Losung


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